Persönliches

5 Angewohnheiten, die das Leben erleichtern.

Ich bin kein Freund von weltbewegenden Veränderungen im Leben – also wer sich jetzt solche Tipps erwartet, muss ich gleich einmal enttäuschen. Das hier soll auch kein Guide sein, um euer Leben „auf die Reihe zu kriegen“. Nein, dieser Beitrag stellt ich lediglich
5 kleine Dinge vor, die mir mein Leben in vielerlei Hinsicht jeden Tag ein wenig leichter machen – vielleicht nicht „leichter“ im Sinne von „einfacher“, sondern eher von „angenehmer, schöner – eben leichter“.

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  1. Morgenmensch oder Nachteule?
    „Der frühe Vogel fängt den Wurm!“, „Wer früh aufsteht hat mehr vom Tag!“, sind alles Sätze, die wir alle schon mal gehört haben. Fakt ist aber, dass es auch Menschen gibt, die später am Abend oder Nachts leistungsfähiger sind, und sich dafür Morgens ausruhen. Ich bin zwar auch ein Mensch, der gerne viel vom Tag hat, aber ich habe gemerkt, dass ich Abends viel produktiver bin und viel mehr schaffe, als wenn ich mich morgens aus dem Bett quäle. Ich versuche deshalb Aufgaben, die nicht meine volle Konzentration oder Kreativität benötigen eher Morgens zu erledigen, und mich dafür Abends auf mental anstrengendere Dinge zu konzentrieren.

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  2. Vorkochen
    Ein absoluter Gamechanger für mich ist das Vorbereiten meines Essens. Vor allem wenn ich arbeite oder viel zu tun habe, neige ich dazu ungesund oder gar nicht zu essen. Wenn ich mir mein Essen aber schon in der Früh (benötigt nicht viel Konzentration) oder am Vorabend vorbereitet habe, bin ich mehr oder weniger dazu „gezwungen“ etwas zu essen. Habt ihr Lust, auf ein paar schnelle Rezepte? Dann lasst es mich wissen!

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  3. Neues ausprobieren
    Not gonna lie – ich bin jemand der Routine liebt und braucht, trotzdem tut es auch mir ab und an gut, Neues auszuprobieren. Letztens ging ich alleine auf eine Lesung, die Wochen davor war ich ein paar Mal beim Yoga und ich habe mir vorgenommen, wieder mehr zu unternehmen. All das sind keine weltbewegenden Dinge, kein Bungee Sprung aus 100 Meter Höhe – aber es sind Dinge, für die ich mich überwinden musste und die mir dann umso mehr Freude bereitet haben und sicherlich bald Teil meiner Routine werden und so neuen Platz für noch mehr Neues schaffen.

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  4. Ideen, Termine, Gedanken niederschreiben
    Schreiben ist für mich eine der schönsten Beschäftigungen überhaupt. Gedankenchaos in Worte fassen, Geschehnisse verarbeiten, Schönes festhalten – das alles kann „Schreiben“. Was es noch kann, ist das Leben erleichtern. Seit ich angefangen habe mir auch die kleinsten Aufgaben und Termine aufzuschreiben, bin ich viel entspannter. Ich habe keine Panik auf wichtiges zu vergessen, es ist alles festgehalten.
    Wer noch auf der Suche nach einem schönen Kalender ist, hier sind ein paar meiner Favoriten:
    „my Planner“ Planer (* Affiliate Link)
    „Friends“ Terminplaner (*)
    „It’s been a long Week“ Kalender (*)

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  5. Pausen
    Wir leben mittlerweile in einer Gesellschaft, in der man sich schlecht fühlen sollte, wenn man nicht immer produktiv ist und 110% gibt. Ich habe in den letzten Wochen gemerkt, wie sehr so etwas auslaugt. Ich hatte keine Energie mehr und mein Körper hat ganz laut „Aus!“ gerufen und zwar in Form einer Erkältung und Fieber. Da mir das aber noch nicht Zeichen genug war, schleppte ich mich krank in die Arbeit und wurde Husten, Halsweh und Müdigkeit erst nach knapp einem Monat los. Dazu kam der Totalausfall meiner Motivation und Kreativität, unter dem vor allem mein Blog leiden musste. Mittlerweile geht es mir besser. Ich habe einen Gang zurückgeschalten und finde auch langsam meine Inspiration wieder. (für alle die generell gerade auf der Suche nach Motivation & Inspiration sind, einfach hier klicken: Inspiration weg – und jetzt?) Ich habe eingesehen, dass 110% 24/7 einfach nicht möglich sind – für niemanden. Manchmal gehen 90%, manchmal 100% und an anderen Tagen halt auch mal nur 30% – und das ist OK! Man kann trotzdem produktiv sein, ohne sich selbst ins Burn-Out zu treiben. Pausen müssen nicht tagelang sein, ein bis zwei Stunden oder ein Tag pro Woche reichen, sofern man sie gut nutzt. Auch hier muss jeder selbst wissen, was einem gut tut. Für mich und es Netflix, mein Freund, Spaziergänge oder Kaffee Trinken mit meinen Liebsten.

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    Was bedeutet „Pause“ für euch? Beantwortet das gerne in den Kommentaren, oder schreibt mir auf Instagram (@weristluisa)

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