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5 kleine Dinge, die jeder machen kann um weniger (Plastik) Müll zu produzieren

Hallo ihr Lieben, ich habe Anfang diesen Sommers Louisa Dellert’s Buch „Mein Herz schlägt grün: Weltverbessern für Anfänger – Herzblut statt Zeigefinger“ gelesen und es nicht nur für das perfekte Buch für Menschen, die gerade beginnen sich mit dem Themen Umweltschutz, Zero Waste und so weiter, auseinanderzusetzen, befunden, sondern auch für einen super Denkanstoß und Motivation, für Menschen, die sich schon länger mit den Themen beschäftigen. So war das zumindest bei mir. Für mich ist der Schutz unserer Umwelt schon länger eine kleine Herzenssache und das Buch hat mich in meinen Überzeugungen noch mehr unterstützt. Das hier ist übrigens keine Werbung, sondern eine ehrliche Empfehlung! Aber jetzt zum eigentlichen Thema, Je mehr ich angefangen habe, mich mehr mit dem Thema „Zero Waste“ auseinanderzusetzen, umso überraschter war ich, wie einfach es ist, einen großen Teil seines Mülls zu reduzieren. Natürlich bin ich noch weit davon entfernt, meinen Müll auf 0 zu reduzieren und verlange auch nicht, dass das jemand von 0 auf 100 macht oder verurteile Menschen, die das noch nicht machen, trotzdem möchte ich euch diese Tipps ans Herz legen, denn jeder von uns kann etwas verändern, auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist.

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  1. Bewusst auf Einwegflaschen verzichten
    Der für mich persönlich einfachste Tipp, da man mittlerweile sooo viele Getränke in Glasflaschen kaufen kann, die man danach wiederverwenden kann für verschiedenste Dinge. Man kann’s sich aber noch einfacher machen und sich eine gute Trinkflasche kaufen – das spart auch noch Geld.
  2. Auf verpackte Snacks verzichten
    Noch ein Tipp der die Umwelt schützt UND Geld spart und wer seine Snacks Zuhause vorbereitet, hat außerdem mehr Auswahl und spart Unmengen an Plastik ein, da man in größeren Mengen einkauft und natürlich auch darauf achten kann, dass Obst und Gemüse unverpackt sind. Noch dazu weiß man dann auch immer was genau in Sandwich und Ähnlichem drinnen ist und woher es kommt.
  3. Eigene Einkaufstaschen mitnehmen
    Eine Sache die ich vor langer Zeit von meiner Mama gelernt habe, ist dass man nie ohne einer Tragetasche aus dem Haus gehen sollte, denn man weiß ja nie, ob man nicht noch was einkaufen muss. Ein wirklich schlauer Tipp, denn Plastiksackerl/Plastiktüten sind so ziemlich das schlimmste für unsere Umwelt, da sie ewig brauchen um zu verrotten und so nicht nur der Umwelt, sondern auch den Tieren, die sich oft darin verfangen, schaden. Noch dazu schaut so ein Jutebeutel um einiges schöner aus, als eine Einkauftüte.
  4. Regional und Saisonal einkaufen
    Ja ich weiß. Beeren sind unglaublich lecker, deshalb möchte man sie am liebsten 365 Tage im Jahr essen. Das heißt aber nicht, dass man das sollte, da sie nämlich in Österreich und Deutschland nur im Sommer wachsen, müssen sie den Rest des Jahres über 1000e Kilometer zu uns transportiert werden. Das verursacht extrem viel CO2. Noch dazu schmecken zum Beispiel Erdbeeren die bei uns nicht Saison haben nicht wirklich, da sie sehr viel Wasser enthalten um nicht so schnell faul zu werden. Besser ist es Obst und Gemüse zu kaufen, das gerade bei uns Saison hat, dann kann man es nämlich meist sogar unverpackt am Markt kaufen und spart Müll, wenn man natürlich seine eigenen Jutebeutel mit hat UND unterstützt Bauern in der Region.
  5. Bewusst Kosmetikartikel einkaufen
    Ich habe vor zirka einem Jahr begonnen allmählich meine ganzen Produkte die sich so im Badezimmer angesammelt habe aufzubrauchen und sie dann mit umweltfreundlicher und tierversuchsfreier Naturkosmetik zu ersetzen. Ich habe dabei auch die generelle Anzahl an Produkten reduziert, da, verständlicherweise, die neuen Produkte um einiges teurer sind. Ich bin noch immer sehr glücklich über diese Entscheidung, da ich dadurch neue Produkte gefunden habe, die mir, der Umwelt und der Tierwelt keinen beziehungsweise weniger Schaden zufügen, als konventionelle Produkte.

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Ich hoffe euch freuen Beiträge wie diese genau so sehr wie mich und ihr könnt etwas mit den Tipps anfangen. Ich habe natürlich noch einen unglaublich langen Weg vor mir, aber vielleicht habe ich ja den ein oder anderen dazu motivieren könne, diesen Weg mit mir zu gehen! Auf Instagram habe ich ein paar Fotos von Müll am Strand in Bali gepostet, da diese ganz gut zeigen, wie viel Plastik eigentlich in den Ozeanen umherschwimmt. Ich habe auch vor noch mehr Beiträge zu diesem Thema zu verfassen. Falls ihr diesbezüglich Wünsche oder Anregungen habt, schreibt mir gerne auf Instagram @weristluisa.