Persönliches

Authentisch sein auf Instagram

Seit ich mit Instagram angefangen habe, hat sich einiges geändert. Nicht nur meine Inhalte, sondern auch ich selbst. Ich habe mir anfangs unheimlich schwer getan, Persönlichkeit in meinen Account zu bringen. Wollte nicht zu viel preisgeben. Mittlerweile ist das anders, ich versuche so authentisch wie möglich zu sein. Wieso? Weil ich selbst nur Accounts folge, die meiner Meinung nach authentisch sind. Aber was bedeutet das? Und ist Authentizität wirklich so wichtig wie alle immer tun?

Welche Kriterien machen einen „authentischen“ Account aus?

  • Die Person dahinter hat gewisse Prinzipien, an die sie sich hält. Kooperiert nicht mit Firmen/Personen, die gegen diese verstoßen.
  • Die Person ist echt, umperfekt. Zeigt sich auch mal von ihrer schlechten oder verletzlichen Seite.
  • Die Person macht das, was sie für richtig hält. Ist kreativ und lässt sich nichts von anderen sagen.
  • Die Person bleibt sich selbst treu.

Das sind meiner Meinung nach die wichtigsten Punkte, wenn es um Authentizität geht. Klingt eigentlich ganz einfach, oder? Aber wieso, tun sich dann so viele, ich eingeschlossen, so schwer authentisch zu sein?

Ganz einfach – man hat Angst. Angst, dass man so nicht gemocht wird. Dass man sich verwundbar und angreifbar macht und wer will das schon? Außerdem läuft man schnell Gefahr, dass man zu viel von sich selbst preis gibt und Leute verlangen, immer mehr zu erfahren.

Also wieso, sollte man das ganze überhaupt wagen?

Weil es gut tut. Ja, ihr habt richtig gelesen. Man selbst zu sein und über Dinge zu schreiben, sprechen, bloggen tut einfach unheimlich gut! Genauso wie es gut tut, die Geschichten anderer zu lesen, die ähnliche Erfahrungen wie man selbst gemacht haben, tut es gut seine eigenen Gefühle und Gedanken mit Menschen zu teilen und diesen zu helfen.

Ich persönlich habe gemerkt, wie viel besser meine Inhalte wurden, als ich angefangen habe über Dinge zu bloggen, die mich wirklich bewegen. Außerdem hat es mir auf einmal viel mehr Spaß gemacht und ist mir viel leichter gefallen, da ich aufgehört habe, mich zu verstellen.

Also „JA!“, authentisch zu sein ist hart, aber auf keinen Fall schwer und es absolut wert, über den eigenen Schatten zu springen.

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