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Wie ich Freude am Trainieren gefunden habe

Wir waren doch schon alle an diesem Punkt: Wir wollen endlich etwas für uns, unseren Körper und unsere Gesundheit tun, doch irgendwie klappt es nur die ersten paar Tage, dann lässt die Motivation auf einmal nach. Auch mir ging es lange Zeit so. Wie ich dann doch noch Freude und Motivation gefunden habe, erzähle ich euch in diesen Blogpost.

 

Seit ich 15 bin habe ich andauernd ab- und wieder zugenommen, so wie die meisten Teenager habe ich mal ungesund, dann wieder gesund gegessen, habe etwas mehr und dann wieder etwas weniger Sport gemacht, habe Alkohol getrunken und wegen des Schulstress etwas zu viele Süßigkeiten gegessen. Als ich dann auf die Uni kam begann ich etwas mehr Gefühl für meinen Körper zu entwickeln, habe immer wieder versucht meine Ernährung auf „gesund“ umzustellen. Doch auf Grund verschiedener Faktoren habe ich dann doch öfter auf Fast Food und ungesundes Essen zurückgegriffen. Als ich dann mein Studium auf Lehramt und Ernährungspädagogik wechselte, legte sich ein Schalter in meinem Kopf um und ich habe es das erste Mal geschafft mich wirklich konstant ausgewogen zu ernähren. Als das mit der Ernährung begann gut zu laufen, merkte ich auch schnell wie meine Hosen weiter wurden – ich habe tatsächlich abgenommen. Ohne Diät, aber auch ohne Sport. Das wollte ich dann ändern und so setzte ich mir ein Ziel.

 

Bis zu unserem großen Urlaub im September will ich Muskeln aufbauen, stärker werden und vor allem aktiver. Mein großes Glück ist, dass mein Freund den selben Plan verfolgt, sprich wir können somit zusammen trainieren. Ich hätte mir nie gedacht, dass das so einen großen Unterschied in meiner Einstellung machen würde. Natürlich verläuft bei meinem Freund alles etwas anders, da er zum Beispiel um einiges mehr Muskelmasse besitzt als ich und einen viel schnelleren Stoffwechsel hat. Na klar war das anfangs etwas deprimierend, doch nachdem ich bald die ersten Fortschritte an mir bemerkte, war mir das alles egal. Das Beste an einem Trainingsbuddy ist, dass man sich gegenseitig motivieren kann – nicht nur während des Trainings, sondern auch davor, wenn der eine absolut keine Lust hat. Das war bei uns Anfangs ab und zu so, doch mittlerweile macht es uns richtig Spaß und ist fester Bestandteil unseres Alltags. Das bringt mich jetzt auch schon an den Punkt zu dem ich wollte: Es ist der Anfang, der mich, und sicher auch viele andere, am meisten fertig gemacht hat. Sobald man die ersten zwei Wochen geschafft hat und eine Routine gefunden hat, die einen Freude bereitet, kommt alles ganz von alleine. Das gilt nicht nur für’s Fitnessstudio, sondern für Ernährung und andere Sportarten – man muss einfach durchziehen. Das ist übrigens auch mein Motto, denn bis September vergeht noch viel Zeit und ich bin noch lange nicht dort wo ich gerne wäre.

 

Was ich am Ende noch gern ansprechen möchte, da es mir persönlich sehr wichtig ist, ist das was sich in meinem Kopf getan hat. Ich habe mittlerweile aufgehört mich rein auf die Waage und aufs Abnehmen zu fokussieren, sondern achte vor allem auf meine Fortschritte beim Training und was ich an Veränderungen an meinem Körper sehe. Zum Beispiel erkenne ich mittlerweile schon ein etwas Definition an meinen Armen und merke jedes Mal, wie viel stärker ich schon geworden bin. Das macht mich viel glücklicher als mein Gewicht.

 

Ich hoffe ich konnte mit diesem etwas persönlicheren Post ein paar von euch helfen.
Eure Luisa

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